Self-Defense

PWC – Progressive Ways of Combat

(Progressive Wege des Kämpfens)

PWC ist ein dynamischer Trainingsprozess, inspiriert von Non Classical Gung Fu von Jesse R. Glover, 

(1.Assistenzlehrer von Bruce Lee) und den Methoden von Bruce Lee. 

Auf der physischen Basis von

Non Classical Gung fu,Boxen ,Wing Chun und Escrima bauen wir ein intensives, individuell angepasstes Programm auf, das schnelle, effiziente Techniken, Ausdauer und Geschwindigkeit trainiert – ohne starre Graduierungen oder überflüssigen Ballast.


Das Ziel: in kurzer Zeit reale Kampffähigkeit erreichen.
„Selbstverteidigung, die funktioniert!"--

Kursplan & Anmeldung

Damit wir unsere Kurse optimal planen können, benötigen wir die Teilnehmerzahlen im Voraus. Bitte buche dich daher über unser Online-System für die gewünschten Kurse ein.

Probetraining: Interessenten tragen bitte ihren Namen mit dem Hinweis „Probe“ ein, damit wir alles vorbereiten können.

So sichern wir dir einen Platz und gewährleisten ein sicheres, organisiertes Training für alle Teilnehmer.

Guter Selbstschutz beruht auf drei Säulen


Aufmerksamkeit

Achte im Alltag auf deine Umgebung und Personen.

Verstehen des Angreifers

Lerne psychologische Muster, Körpersprache und typische Angriffsrituale zu lesen.

Umgang mit Adrenalin

Erkenne Angstreaktionen und weißt, wie du trotzdem handlungsfähig bleibst.

Die physische Seite

Wir trainieren nur wenige, effektive Techniken intensiv — so lange, bis sie automatisch und schnell funktionieren. Danach erweitern wir ihre Anwendbarkeit auf verschiedene Situationen und prüfen sie realistisch im Sparring mit Schutzausrüstung, damit du weißt, was tatsächlich für dich funktioniert.

Mentale Einstellung schlägt Technik

 

In einem echten Kampf ist Technik nicht der entscheidende Faktor.
Wichtiger ist wer die Technik anwendet – und mit welcher Entschlossenheit.

Rücksichtslose Willenskraft besiegt oft überlegene Technik.
Der Wille zu überleben ist stärker als reine Fähigkeit.
Entschlossenheit lässt dich weitermachen, selbst wenn du getroffen oder zu Boden gegangen bist.

Das Ziel bleibt immer gleich:
Den Angreifer kampfunfähig machen, aus dem Gleichgewicht bringen – und sicherstellen, dass er dort bleibt.
Ein echter Angriff dauert nur Sekunden.

Darum trainieren wir im PWC nicht nur Technik, sondern auch den Kopf:

  • Offensive Geisteshaltung
  • Angstmanagement
  • Stressgewöhnung

Denn mentale Stärke entscheidet, wer am Ende steht.

Umgang mit Angst und Adrenalin

Jeder Mensch empfindet bei Bedrohung Angst – das ist normal und überlebenswichtig.
Adrenalin kann dabei positiv oder negativ wirken – je nachdem, wie gut du dich selbst kontrollierst.

Die Kontrolle über Schmerz und Adrenalin lässt sich nicht durch Theorie lernen, sondern nur durch eigene körperliche Erfahrung.
Angst vor Schmerz und Verletzung gehören zu den stärksten mentalen Barrieren.
Ein wesentlicher Teil mentaler Stärke ist es, Angst zu akzeptieren, zu erkennen und zu überwinden.

Darum nutzen wir im PWC die a. e. ü.-Methode:

a.akzeptieren: Angst als natürlichen Schutzmechanismus annehmen

e.erkennen: die eigene Reaktion bewusst wahrnehmen

ü.überwinden: durch Training, Erfahrung und mentale Stärke handeln lernen

Nur wer seine Angst versteht, kann sie beherrschen – und im entscheidenden Moment klar handeln.

Natürliche Kampfstände

Der legendäre Samurai Miyamoto Musashi schrieb in Das Buch der fünf Ringe:
„Mache Deinen Kampfstand zu Deinem Alltagsstand und Deinen Alltagsstand zu Deinem Kampfstand.“

Nur wenige Kampfsportler haben dieses Prinzip wirklich verstanden. In den Kampfkünsten gibt es tausend Vorkampfstände — manche kunstvoll, viele unnötig. Entscheidend ist: natürliche Bewegungen erlauben freie, unverkrampfte Reaktion.

Natürliche Stände formst du ein Leben lang:
Wenn du beruhigen willst, hebst du die Hände mit den Handflächen nach vorn — nicht aggressiv, trotzdem schützend. Solche Haltungen ermöglichen Schutz, Überraschung und schnelleres Handeln, ohne vorab Warnsignale zu senden.

Deshalb sagen wir im PWC:
„Jede Position ist ein Kampfstand“ — stehend, sitzend, liegend.
Im realen Leben kannst du nicht wählen, wie du angegriffen wirst. Darum trainieren wir natürliche, nicht visuell aggressive Körperhaltungen, die Schutz bieten und den Überraschungsmoment bewahren.

Entschlossenheit & offensive Geisteshaltung

Wann hast du deine Entschlossenheit zuletzt wirklich getestet? Du wirst nie genau wissen, wie du in einer Situation handelst, bevor du nicht tatsächlich dort warst — das gilt genauso für deinen Angreifer, egal wie selbstbewusst er wirkt.

Viele Menschen fühlen sich allein überfordert, wenn aus einem Konflikt ein physisches Problem wird. Tätergruppen prüfen oft zuerst die Reaktion ihrer Zielperson: Verbale Provokation, Schubsen, Einschüchterung — und sie suchen Bestätigung in ihrer Gruppe. Wenn du deinen Standpunkt klar machen musst, tue es ruhig, direkt und bestimmt.

Zeig dich selbstbewusst, entschlossen und konzentriert. Manche Situationen erfordern Druck und klares Auftreten, andere eine zurückhaltendere Taktik — immer mit dem Ziel, die Initiative zu behalten.

Die meisten Auseinandersetzungen entstehen nicht als Blitzangriff, sondern eskalieren aus verbalen oder sozialen Grundsatzstreitigkeiten. Deshalb trainieren wir im PWC auch verbale Angriffs‑ und Verteidigungsstrategien und fördern die offensive Geisteshaltung:

Proaktiv handeln statt nur reagieren.

Führen statt folgen.

Initiative ergreifen statt abwarten.

Die offensive Geisteshaltung ist ein erlernter, positiver Denkprozess. Wer Angst überwindet und diese Haltung verinnerlicht, verbessert nicht nur seine mentale Stärke, sondern auch seine taktische Anwendung — Schläge, Tritte, Ringen. Dieser Denkprozess hilft nicht nur im Kampfsport, sondern in Sport, Beruf und Alltag.

Distanzen

Im PWC unterscheiden wir Distanzen in zwei klare Kategorien:

Reichweiten‑/Distanzfaktor — die physische Entfernung (z. B. Trittdistanz, Schlagdistanz, Clinch).

Emotionaler Faktor — wie die Situation deine Handlungsauswahl beeinflusst (Angst, Adrenalin, Entschlossenheit).

Beispiel: Trittdistanz heißt, du kannst Tritte ausführen — oder dein Gegner kann dich treten. Gleichzeitig gibt es Situationen, die dich zwingen, Tritte zu nutzen, weil der emotionale Druck oder die Lage keine andere Wahl lässt.

Kenntnis der Werkzeuge (Tritte, Schläge, Ringen usw.) – inklusive ihrer Vor‑ und Nachteile – erhöht deine Effektivität. Nichts ist absolut sicher; deshalb ist physisches Crosstraining zentral: treten, boxen, Nahkampf und ringen.
Trainiere breit, aber immer durch den Realitätsfilter: Techniken werden dort angepasst und vereinfacht, wo nötig, damit sie unter Druck zuverlässig funktionieren.

Non Classical Gung Fu – Repräsentanten in Europa 
Erklärung Jesse R. Glover vom 20. November 2010

Deutsche Übersetzung

Die im folgenden aufgeführten Personen sind Personen aus Europa und Großbritannien, die Teile des Prozesses, den ich Non Classical Gung Fu nenne,
in ihre eigene Methode der Kampfkunstpraxis und -trainings integriert haben. Zusätzlich zum Non Classical Gung Fu Material haben Sie Material anderer Künste integriert.
In Deutschland Andreas Häckel und Ingolf Gräbitz in Frankreich Gael Lacault, in der Schweiz Pierre Hartmann und Carlo Servetti,
in Großbritannien Seyfi Shevket & Abdul Jalil Tarafdar und Tommy Carruthers.

JESSE R. GLOVER In loving memory. RIP 15.10.1935 - 27.06.2012.

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